E-Mail



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

..News


16.01.2011..

Show-Race in Hiroshima: Interessante Tage in Japan
Die Tage in Japan waren super. Für mich war diese Stadt mit ihrer Geschichte  schon zum vornhinein sehr beeindruckend gewesen. Was ich aber in der Zeit alles erlebt und gesehen habe, hat mich zutiefst berührt!
Der sportliche Teil war schon fast Nebensache. Dennoch habe ich versucht bei starkem Wind und Schneefall mein Bestes zu geben. Unter meinen vier Gegnern war auch hier wieder mein Teamkollege Nevin. Das Halbfinale gegen ihn konnte ich wiederum knapp für mich entscheiden. Im Finale gewann ich gegen den deutschen Patrik Bussler und konnte das flache Rennen gewinnen. Die Stimmung war trotz der schlechten Wetterbedingungen super und ich genoss diese Momente sehr.

Die Stadt Hiroshima hatte ein ausführliches Programm für uns zusammengestellt und so hatten wir die Gelegenheit, einzelne blicke in ihre sehr vielseitige Kultur zu werfen. Wir trafen japanische Kinder, die uns ein traditionelles Theater aufführten.



Anschliessend  lernten wir mit ihnen unseren eigenen Namen auf Japanisch zu schreiben. Schon das war sehr schwierig und es ist ja nur ein winzig kleiner Bruchteil von all den Zeichen die sie lernen müssen!



Wir besuchten die Insel Miyajima die zusammen mit dem Itsukushima-Schrein als Weltkulturerbe zählt. Die zahlreichen, mit sehr viel Liebe gepflegten Tempel muss man gesehen haben. Wunderschöner Ausflugsort.



Doch die ergreifendste Geschichte dieser Tage war ganz klar die Atombombe von Hiroshima! Wir standen an der Stelle, wo am 6.August 1945 um 8:15 die erste Atombombe der Menschheit eingesetzt wurde. Die Vorstellung alleine macht schon fast Hühnerhaut. Wen man aber im Museum die Geschichte in Form von Bildern, originalen Ausstellungsstücken und Zahlen im Detail anschauen kann, wird es einem schon fast Angst! Wir hatten die Gelegenheit, eine 81jährige Frau zu treffen, die diesen Angriff überlebt hatte. Sie stand zum Zeitpunkt der Explosion als 14jähriges Mädchen nur gerade 1.4km vom explosionszentrum entfernt. Sie erzählte uns in ihre Geschichte. Die oberflächliche Geschichte wie wir sie kennen ist schon grausam. Aber wenn ein Mensch die Details, die er persönlich erlebt hatte erzählt, das hatte mich zu tiefst berührt!



Nun bin ich schon wieder in Kanada und bereite mich bei Winterlichen Temperaturen auf den nächsten Wettkampf vor. Bin voller Motivation und werde nächsten Sonntag (20. Feb.) im Parallel-Riesenslalom von Stoneham wieder mein Bestes geben.

Sportliche Grüsse aus Nordamerika
Roland Haldi

 

©2005 by MRJIBE